Es ist schon lange bekannt, dass bei niedrigen Wassertemperaturen der Karpfenmetabolismus verlangsamt ist und der Karpfen sehr wenig Nahrung zu sich nimmt. In dieser Zeit ernährt sich der Karpfen unregelmäßig mit sehr kleinen und leichtverdaulichen Partikeln. Deswegen ist der Einsatz von „Minis“ in solchen Situationen sehr erfolgsversprechend. Der große Teppich von Mini-Boilies wird viel länger den Karpfen auf dem Platz halten, als der Teppich mit größeren Boilies.
Diese kleine Minikugel kann sehr oft als Köder verführerischer wirken, als eine 20-er Kugel. Ich persönlich habe in der Zeit, wo meine anderen Kollegen tief „im Winterschlaf“ waren und bei extremsten Wetterbedienungen sehr gut mit Minis
gefangen. Und nicht nur im Winter, sondern auch im Hochsommer, wenn der Karpfen auch ein bisschen träge ist, können die Minis ein richtiger Joker sein. Wer es noch nicht versucht hat, kann nicht wissen, welch großer Erfolg durch solche kleine Kugeln auf ihn wartet.
Und noch was: So wie die Karpfen die Minis mögen, die gierigen Döbel dagegen ignorieren diese winzigen Fressteile. Zum Glück!
Siehe Bericht: Winter na Und?

Big Ball Boilies von 30mm sind die richtigen "Murmeln" für Situationen, bei denen man sich an Gewässern mit vielen kleinen Karpfen oder hohem Weissfischvor-kommen zu den "Großen" durchkämpfen muss. Schon bei einer Wasser-temperatur über 10°C, kann man die Big Balls einsetzen und vor allem im Frühjahr, wenn die Karpfen den eigenen Leich anfertigen müssen und genauso im Herbst, wo sich die Carps Fettreserven ansammeln müssen. Man muß nur im Kopf behalten dass sich im Natur alles der "Linie weniger Wiederstand" bewegt. Vor allem die Tiere und auch die Fischen versuchen mit möglichst viel Energieverlust, möglichst viel Nahrung aufzunehmen. Hiermit werden die Karpfen, wenn sie in richtig gute Freßlaune sind, immer wieder die großere Leckerbisse bevorzügen.
